Janam Sakhis

Sikh Quellen - Westliche und Persische Quellen

Es gibt eine Anzahl von Janam Sakhis, die die Lebensereignisse von Satguru Nanak Dev und den Sikh Gurus schildern. Die älteste Quellenangabe und Aufzeichnungen stammen von Bhai Bala Ji 1540.

Die Janam Sakhi von Bhai Bala Ji (1540) ist die populärste Janam Sakhi von allen. Bhai Bala Ji war ein Zeitzeuge und Weggefährte von Satguru Nanak Dev. Bhai Bala Ji wurde vom zweiten Sikh Guru, Guru Angad Dev beauftragt wurde, die Janam Sakhi des ersten Sikh Gurus zusammen zu stellen. Bhai Paira Mokha Ji half Bhai Bala Ji dabei. Kritiker dieser Janam Sakhi schreiben, dass Bhai Bala Ji in der Puratan Vilayatwali Janam Sakhi, die von dem Engländer Colebrooke 1883 gefunden und mit nach UK genommen wurde, nicht erwähnt wird. Das ist weder ein Grund noch ein Indiz, die Authentiziät der Janam Sakhi von Bhai Bala Ji infrage zu stellen.

Die Meharban Janam Sakhi (1650), wurde von Meharban, dem Sohn von Prithi Chand verfasst. Prithi Chand war der Sohn des vierten Sikh Gurus. Er hegte eine lebenslange Feindschaft und Eifersucht gegenüber seinen jüngsten Bruder Guru Arjan Dev, der anstelle von Prithi Chand, die Guruschaft von Guru Ram Das erhielt. Prithi Chand verbündete sich mit den Gegnern der Gurufamilie. Sein Sohn Meharban verfasste und änderte Hymnen und Verse der Sikh Gurus ab. Sie ernannten sich selbst "parallel" zu Sikh Gurus. Meharban hat das original Geburts/Erscheinungsdatum von Satguru Nanak Dev von Monat Katak auf den Monat Sudi (April) 1469 abgeändert (Quelle: Nanak Chandrodaya und Amritsar Gurpanali). Viele führende Historiker, Taksals und Sampardai´s lehnen die Janam Sakhi von Meharban ab, aufgrund der historischen Tatsache, dass Prithi Chand und sein Sohn Meharban eine lebenslange tiefe Missgunst und Eifersucht gegenüber Guru Arjan Dev Ji pflegten und Prithi Chand sogar versuchte, Guru Hargobind Sahib, den Sohn des fünften Gurus, zu vergiften. Dennoch stützen sich bis heute (wenn auch nur wenige) Vertreter/Historiker auf die Janam Sakhi von Meharban.

Die sogenannte Puratan Janam Sakhi, bekannt als Vilayatwali Janam Sakhi (ca. 1588-1635) von einem Sewa Das wurde 1883 von dem Engländer Colebrooke gefunden und nach UK mitgenommen. Diese Janam Sakhi hat kein Datum auf dem Manuskript. Seitdem befindet sich eine Kopie in der India Office Libary, UK. Es ist durchaus möglich, dass bei dieser Janam Sakhi historische Abänderungen im Auftrag der Engländer vorgenommen worden sind, aufgrund der Tatsache, dass diese Janamsakhi als "foreign Janam Sakhi" oder "Colebrooke Janam Sakhi" bekannt ist und über den Verfasser Sewa Das in der klassischen Sikh Historie nichts weiter bekannt ist. Diese Janamsakhi wurde vor allem von den englischen und deutschen Orientalisten als Vorlage für die Beurteilung und Interpretation der Sikh Religion herangezogen - als auch die von Gurmukh Singh´s Hafizabad Vali Janamsakhi (gedruckt in 1885), der mit dem Engländer Max Arthur Macauliffe zusammenarbeitete, mit der gefundenen Vilayatwali von Colebrooke, identisch ist. Beide Janam Sakhis geben das Erscheinungsdatum von Satguru Nanak Dev im April 1469 an.

Demgegenüber stehen über 22 historische Quellen, die das Katak Datum Oktober/November 1469 angeben.

Guru Nanak meets the Mughal Emperor Babur - Sikh Mughal Painting Satguru Nanak Dev trifft den Mogul Herrscher Babur

Bhai Gurdas diente insgesamt 4 Sikh Gurus. In seinen Varan gibt Bhai Gurdas sehr detaillierte Informationen und Beschreibungen über Satguru Nanak Dev und die Sikh Gurus. Dieses Werk ist der Schlüssel, das Wirken der Sikh Gurus, den Siri Guru Granth Sahib und die tiefe Philosophie der Sikh Religion zu verstehen. Seine Werke gehören zu den wichtigsten und authentischen Aufzeichnungen über Satguru Nanak Dev, den Sikh Gurus und den Grundlagen und der Philosophie der Sikh Religion. Bhai Mani Singh`s Janam Sakhi. Bhai Mani Singh war ein Sant-Siphahi, Sikh Theologe, Gelehrter und berühmter Sikh Märtyrer in der ersten hälfte des 18. Jahrhunderts. Sri Guru Gobind Singh diktierte Bhai Mani Singh den gesamten Siri Guru Granth Sahib. Seine Janamsakhi basiert auf Bhai Gurdas ersten Var und die Informationen, die Bhai Mani Singh hatte. Bansawali Nama wurde 1769 von Kesar Singh Chhibbar verfasst. In dieser Janamsakhi hat Bhai Kesar Singh "einen" Verwandtschaftsgrad nicht korrekt wiedergegeben. Das Werk zählt in der Analyse jedoch als eines der wichtigen Dokumente, speziell die Rehat Name von Bhai Kesar Singh Chhibbar gehören zu den aufschlussreichen Informationsquellen. Gurbilas Patshahi Dasvin von Bhai Sukha Singh beschreibt das Leben von Guru Gobind Singh, dem zehnten Sikh Guru. Der Autor lebte in Sri Anandpur Sahib und befasst sich in dieser Schrift mit dem Leben des zehnten Sikh Gurus und dem Guru Khalsa Panth.

Mehma Parkash Vartak - dieses Manuskript ist im Khalsa College in Amritsar präserviert. Es wurde von Akali Kaur Singh entdeckt, der Autor ist laut Historiker Bawa Kirpal Singh. Der Inhalt dieser Schrift Mehma Parkash Vartak beschäftigt sich mit dem Leben der zehn Sikh Gurus. Mehma Parkash Kavita von Sarup Das Bhalla wurde im Jahr 1776 verfasst und gibt ebenfalls einen Überblick über das Leben der zehn Sikh Gurus. Das Werk wurde in Benares begonnen und in Amritsar fertiggestellt.
Das Werk von Parchlan Sewa Das, einem Zeitzeugen und Verehrer von Guru Gobind Singh, beinhaltet eine Sammlung von Episoden aus dem Leben der Sikh Gurus. Parchi bedeutet "Notiz". Die ersten acht Sakhis beschreiben die ersten acht Sikh Gurus (von Satguru Nanak Dev bis Guru Harkrishan), die nächsten 4 Sakhis beschäftigen sich mit dem Leben von Guru Tegh Bahadur, dem neunten Sikh Guru, und die folgenden 38 Sakhis sind dem Leben des zehnten Sikh Gurus, Guru Gobind Singh, gewidmet.

Sakhi Pothi geben einen Überblick über die Reisen von Sri Guru Tegh Bahadur, dem neunten Sikh Guru und von Guru Gobind Singh, dem zehnten Sikh Guru in der Malwa Region (cis-Satluj Gegend). Der Autor ist nicht bekannt, aber von der Sprache, die benutzt wurde, gehen Historiker davon aus, dass der Verfasser aus dem Gebiet des Satluj´s stammen musste. Dieses Pothi wurde von Sir Attar Singh von Bahadur ins Englische übersetzt und 1876 publiziert. Es beinhaltet insgesamt 120 Sakhis (Geschichten/Ereignisse) über die Reisen des neunten und zehnten Sikh Gurus.

Sri Guru Nanak Parkash Die Janam Sakhi über Satguru Nanak Dev wurde 1823 von Bhai Kavi Santokh Singh veröffentlicht und enthält 130 Kapitel. Das Werk basiert u.a. auf die Janam Sakhi von Bhai Bala Ji und beschreibt das Leben von Sri Guru Nanak Dev. Sri Guru Nanak Parkash gibt traditionell den Monat Katak Okt./Nov. 1469 für das Erscheinen Satguru Nanak Dev´s auf Erden an. Dieses Werk gehört zu den grundlegenden und populärsten Werke der Sikh Historie (Sikh Religion) und wird mit dem Sir Gurpartap Suraj Granth weltweit in den Gurudwaras rezitiert.

Sri Gurpartap Suraj Granth ist das historische und traditionelle Quellenverzeichnis der Sikh Historie. Dieses monumentale Werk wurde von Bhai Kavi Santokh Singh in Braj Vers unter der Patronage von Bhai Udhe Singh, dem Sikh Führer des Kaithal Staates verfasst und wurde im Jahr 1843 fertig gestellt. Das Werk ist auch als Suraj Parkash bekannt. Das Werk beschäftigt sich im Detail mit dem Leben des zweiten Sikh Gurus, Guru Angad Dev bis zum zehnten Sikh Guru, Guru Gobind Singh. Der Sri Gurpartap Suraj Granth nimmt einen höchst wichtigen historischen Stellenwert in der Sikh Historie ein.

Zeitgenössische und nahe zeitgenössische Quellen sind wichtige historische Hinterlassenschaften, um das Leben der Sikh Gurus, die Anweisungen, die sie ihren Sikhs gaben, im historischen Kontext zu verstehen und zu reflektieren. Dazu zählen die bekannten Rehatname, Rahit Nama von Bhai Nand Lal, als auch von Bhai Daya Singh (einem der originalen Panj Pyare von Guru Gobind Singh) und Bhai Prehlad Singh, der am Hofe Guru Gobind Singh´s ein wichtiger Gelehrter war. Er schrieb zur Entstehung des Khalsa Panth folgendes:

The Khalsa Panth was manifested by the Word of the Timeless One (Akaal Purakh). All Sikhs are bidden to accept the Granth as their Guru henceforth. As I have installed it as such in the world, pay your obisance to it alone. All formulas, excepting the chant of Waheguru, as enshrined in it, are idle and vain. (Rahitnama Bhai Prehlad Singh st.24,28,30-31)

Sri Gursobha von Kavi Chandan Sain Sainapat, auch er war ein Gelehrter am Hofe von Guru Gobind Singh, seine Schriften sind ebenfalls historische Nachweise. Er beschäftigt sich u.a. mit den letzten 8 Jahr Lebensjahren von Guru Gobind Singh. Eine weitere aufschlussreiche Quelle über das Leben des zehnten Sikh Gurus ist das Werk Gurbilas Pathshahi Chhevin. Der Verfasser ist Kavi Sohan - das Werk wurde im Jahr 1718 fertig gestellt.

Bhai Koer Singh Ji gehörte zur Familie von Baba Budha Ji, der insgesamt 6 Sikh Gurus diente. Bhai Koer Singh verfasste den Gurbilas Pathsahi Dasvin. Es gibt eine weitere Quelle mit "demselben Titel" Gurbilas Patshahi Dasvin, die von Bhai Sukha Singh stammte. Bhai Sukha Singh wurde in Sri Anandpur Sahib geboren und ging später nach Patna (Bihar). Bhai Sukha Singh dokumentierte viele wichtige Ereignisse. Ein Auszug über die Worte von Guru Gobind Singh Ji:

Read the Holy utterances of the ten Gurus as enshrined in the Holy Granth, so that it may lead you to the realm of peace... Do not consider me seperate from it, I shall always be by your side...Meditate on God´s name, day and night, so that you may be blessed with peace and joy. (Gurbilas Patshahi Dasvin, Bhai Sukha Singh, canto 29, st. 27&31)

Giani Gian Singh schrieb den bekannten Panth Parkash. Dieser wurde in Braj Vers verfasst. Twarikh Guru Khalsa wurde in Punjabi geschrieben und in Urdu übersetzt. Die ersten Versionen sind ohne Veränderungen, später wurde der Panth Parkash in der dritten Edition von einer englischen Druckerei mit "neuen" Modifikationen vorgefunden. Wie z.B. die Grundsteinlegung des Sri Harmandir Sahib, in den ersten beiden Versionen von Giani Gian Singh stand nichts über Mian Mir, dass er den Grundstein des Sri Harmandir Sahib legte, wohl aber in der "dritten Lahore Version", die von dem englischen Druckerei herausgegeben wurde. Laut der historischen Überlieferungen im Sri Gurpartap Suraj Granth hat Guru Arjan Dev selbst den ersten Stein für den Sri Harmandir Sahib gelegt (siehe Zehn Sikh Gurus).

Eine weitere wichtige Informationsquelle stellt die Korrespondenz durch Briefe dar. Wie z.B. die Briefe von Mata Sundar Kaur, der Ehefrau von Guru Gobind Singh, die zahlreich präserviert sind. In einem Brief an Bhai Rupa Singh, (sein Vorfahre war Bhai Chet Singh), schreibt Mata Sunder Kaur :

...Waheguru´s Khalsa must always be alert, and be possessed of discriminatory wisdom. The Khalsa must believe in none other than the Timeless One (Akaal Purakh). There have been only Ten Gurus in human form, to believe in another eleventh, twelth human Guru is a sin. Every other sin can be forgiven by repeating the Guru´s Name, but the sin of believing in human form will never be pardoned. The faces turned away from the Guru are faces perverted. Khalsa Ji, you must believe in none other except the Timeless One. Go to the Ten Gurus in search of the Word....the Guru resides in the Shabad, God has merged His Own Self in the Guru through whom He has revealed His Word, for, through it, one experiences God. (Mata Sunder Kaur)

Gurmat Sudhakar - dieses Werk von Bhai Khan Singh Nabha beinhaltet wichtige Hinweise und Zeugnisse vom Sri Dasam Granth, den Werken von Bhai Gurdas, der Janam Sakhi von Satguru Nanak Dev, Gurbilas, Sri Guru Nanak Prakash, Suraj Prakash, Panth Prakash, Sau Sakhi (Guru Ratan Mala), den Rehatnama uvm., als auch sein Werk Mahan Kosh.

Persische Quellen während der Zeit der Sikh Gurus

I. Dabistan-i-Mazahib (Schule des religiösen Lernens - auch als Schule des Benehmens bekannt), veröffentlichte 1787 ein Manuskript über die verschiedenen Religionen und Glaubensgemeinschaften. Diese Schrift wurde von Sir William Jones, dem Gründer der Asiatischen Gesellschaft von Kalcutta (Asiatic Society of Calcutta (Kolkatta), veröffentlicht. Der Autor beschreibt in dieser Schrift Religionen u.a. die Magians, Hindus, Nazareans und Muslime und noch viele weitere Glaubensgemeinschaften. Seine Beschreibungen basieren auf einer möglichst unparteiische Rezension. Um über die Sikhs zu schreiben, kontaktierte der Autor Sri Guru Hargobind, den sechsten Sikh Guru, in der ersten hälfte des 17. Jahrhunderts.

Auszug aus Dabistan:

Guru Hargobind Sahib fresko Sri Guru Hargobind Sahib - Fresko in Sri Akaal Takht
Sri Guru Hargobind in his letter to the chronicler refers to himself by the title of Nanak, who is the spiritual head of this faith. He (chronicler) saw him at Kiratpur in the year one thousand fifty three (Hijri Kalender) 1643-1644.

Dabistan stellt wichtige Informationen über die frühe Sikh Geschichte und das Leben der Sikh Gurus zu Verfügung - im speziellen verfügt Dabistan über "zeitgenössische Informationen, Daten und Fakten" über den sechsten Sikh Guru, Sri Guru Hargobind, und den siebten Sikh Guru, Sri Guru Har Rai.

Die Einheit Gottes hat eine signifikante Bedeutung im Sikh Glauben. Der Autor schreibt hierzu:

In short the disciples of Nanak condemn idol worship. Their belief is that all their Gurus are Nanak as had been said. They do not recite mantras of the Hindus. They do not venerate their temples or idols nor do they esteem their avataars. They have no regard for Sanskrit, which according to Hindus is the language of the angels (gods). During the time of the Mahal (Gurus), the number of Sikhs increased till in the reigns of Sri Guru Arjan Dev Mal, they became numerous and there are not many cities in the inhabited countries where some Sikhs are not to be found.

II. Akbar Namla Die Geschichte von Akbar von Abdul Fazal 1551-1602. Abdul Fazal war der offizielle Geschichtsschreiber des Mogulherrschers Akbar gewesen. Er verfasste u.a. Ain-i-Akbari und Akbar Namla, seine Werke zählen zu den historisch bedeutenden Quellen. Abdul Fazal war ein Zeitgenosse von Guru Arjan Dev, dem fünften Sikh Guru. Der Autor beschreibt in Akbar Namla, dass der Mogulkaiser Akbar Guru Arjan Dev in Goindwal besuchte.

On the thirteenth of the month of Azar (24. November 1598). His Majesty crossed the river Beas near Goindwal and the victorious army crossed by the bridge. On that day, the sanctuary of Sri Guru Arjan Dev was freshly illuminated by the Imperial Presence. Through generations past, he - Sri Guru Arjan Dev was a religious leader and he had abundant discipleship. Since his desire was actuated by sincerity, it was accepted.

Die älteste Kopie dieser historischen Aufzeichnung ist in der Orient Khuda Bakash Bibliothek Bankipore, Patna erhalten. Tuzak-I-Jehangiri ist eine Quellenaufzeichnung aus der Sicht des Mogulherrscher Jehangir über das Martyrium von Guru Arjan Dev, dem fünften Sikh Guru.

IV. Khulasat-ut-Twarikh Sujan Rai (Batala) ist in feinstem persisch verfasst und beschäftigt sich mit der Geschichte der Raja Könige und Sultane und ihrer Absorption in das Mogul Reich, beginnend mit dem Epic König Yudhisthar. Der Autor beschreibt ebenfalls den neu enstandenen Sikh Glauben und stellt wertvolle Informationen über Sikhs und die Sikh Gurus zu Verfügung. Während er die historischen Ereignisse von der Lahore Provinz beschreibt, gibt er einen Einblick über das Leben der Sikhs und ihrem Guru:

Guru Nanak Dev, Bhai Mardana,
                                     Bhai Bala Ji Satguru Nanak Dev mit Bhai Mardana und Bhai Bala Ji
Tür Sri Nankana Sahib
After travelling in all directions of the world he - Sri Guru Nanak Dev, reached Batala on the bank of the river Ravi. The fame and his godliness and effectual speech spread far and wide. Numerous people from various countries came and became his disciples. One of his comanpanions were Mardana, the musician who used to sing the verses of his divine master in charming manner and bring the people in the circle of faith.

Der Autor gibt ebenfalls Referenzen über den Besuch Akbar´s, als er Guru Arjan Dev besuchte.

On his departure from there, he crossed the river Beas and visited the residence of Sri Guru Arjan Dev, a successor of Baba Nanak who was well known for his knowledge and realisation of God. His majesty was very much pleased to meet him Sri Guru Arjan Dev and to hear from his mouth the vernacular compositions of Baba Nanak regarding the knowlegde of God.

V. Muntkhab-ul-Lubab von Kafi Khan (1722). Der Autor fasst die Geschichte der Mogulen in diesem Buch zusammen, beginnend mit Muhammad Shah. Kafi Khan beschreibt die Zeit der Sikhs unter Banda Bahadur Singh im Detail. Die Sprache des Verfassers, wenn er über die Sikhs schreibt, ist oftmals von Missfallen geprägt - aufgrund des Untergangs des Mogulreiches durch die Sikhs.

VI. Ahkam-i-Alamgiri ist eine wichtige Quelleninformation über Aurangzeb´s Leben und Politik. Es ist ein signifikantes Dokument für das Studium und befasst sich mit der letzten Phase des Sikh Gurus, Guru Gobind Singh. Dieses Dokument wurde von Inayatullah Khan, Sohn von Shakarullah Khan Kashmiri verfasst. Auszug aus Ahkam-i-Alamgiri:

Report was received. It was concerning Gobind the Nanak worshipper, coming down twelve kos from Sirhind and sending of reinforcement of seven hundred horsemen with arsenal to besiege the Guru in the haveli of Chamkaur, and killing of his two sons and his other companions...

VII. Zafarnama Das berühmte Zafarnama ist das moralische Siegesschreiben des zehnten Sikh Gurus, Guru Gobind Singh, an den Mogulherrscher Aurangzeb. Bhai Daya Singh (Panj Pyare) übergab im Auftrag des Gurus den Brief an Aurangzeb in Deccan. Nach der Schlacht von Anandpur Sahib und Chamkaur Sahib kam Sri Guru Gobind Singh zu einem Platz namens Dayalpur in Nabha heutiges Patiala. Dieser Platz gehörte zur Kanagar Ortschaft, die im Zafarnama erwähnt wird. An der Stelle, wo der zehnte Sikh Guru das Zafarnama verfasste, wurde ein Gurudwara auf Anweisung von Bhai Mani Singh erbaut. Dieser Gurudwara heisst Zafarnama Sahib - der ehemalige Nabha Staat hat dem Gurudwara Land geschenkt. Das Zafarnama setzt sich aus zwei Teilen zusammen: Dastan und Hikayat. Guru Gobind Singh beschreibt in diesem Schreiben das Verhalten von Aurangzeb, die Schlacht von Chamkaur, was es bedeutet, sein Wort gegenüber Gott zu brechen, so wie es Aurangzeb tat und dass Gott die höchste ewige Wahrheit und Rechtschaffenheit repräsentiert.

Weitere Quellen folgen in Kürze